Liebe Patientin, lieber Patient,
Die Urologische Gemeinschaftspraxis möchte Sie über die Durchführung einer Harnblasenspiegelung (Urethrozystoskopie) informieren:
Liebe Patientin,
Bei etwa 20 % aller Patientinnen mit einer Entzündung der Harnwege kommt es immer wieder zu Rückfällen. Mit diesem Merkblatt möchten wir Sie hierüber zusätzlich genauer informieren.
Was können Sie als Patient zur Vorbeugung einer Harnwegsinfektion unternehmen?
Zusatzinformationen für Patientinnen mit wiederkehrenden Harnwegsinfektionen:
Nach Beginn der Beschwerden sollten Sie versuchen, durch Steigerung der Trinkmenge ein Voranschreiten der Entzündung aufzuhalten. Auch ist die Einnahme pflanzlicher Medikamente empfehlenswert. Wenn sich keine Besserung der Beschwerden einstellt, bei Flankenschmerzen, Fieber oder blutigem Urin, sollten Sie dringend einen Arzt aufsuchen. Besonders bei wiederholten Blasenentzündungen in der Vorgeschichte empfiehlt es sich, vor Beginn einer Antibiotikatherapie eine Urinkultur anzulegen um zu testen, welche Medikamente bei Ihnen noch wirksam sind. Bei einer Akutsituation können wir Sie selbstverständlich jederzeit auch ohne Termin betreuen.
Bei häufigem Auftreten einer Blaseninfektion stehen uns mehrere diagnostische Möglichkeiten zur Verfügung, um die Ursachen abzuklären und somit zu therapieren. Neben Urin- und Blutuntersuchungen, Ultraschalluntersuchungen der Harnwege und Röntgendiagnostik ist es sinnvoll, auch eine Harnblasenspiegelung oder Abstrichuntersuchung bei Ihnen und Ihrem Partner durchzuführen. Neben der Diagnostik ist es ratsam, eine medikamentöse vorbeugende Maßnahme, je nach dem Erscheinungsbild Ihrer Infektionen, einzuleiten. Neben einer ursächlichen Therapie gibt es von effektiven pflanzlichen Medikamenten, über Impftherapien und lokale Östrogensubstitution bis hin zu milden Langzeitantibiotikagaben diverse Therapieoptionen. Wir beraten Sie gerne in unserer Praxis.
Ihr Praxisteam der Urologie in Elmshorn
Ein Schwerpunkt der Urologischen Praxistätigkeit ist die Abklärung der Harninkontinenz bei Mann und Frau. Harninkontinenz wird oftmals tabuisiert oder aus Scham verschwiegen, dabei handelt es sich um Problem, von dem mit zunehmendem Lebensalter große Anteile der Bevölkerung betroffen sind. Man schätzt, das z.B. bei über 60-jährigen Frauen jede Dritte betroffen ist. Trotzdem wird Harninkontinez oftmals aus Angst oder Scham verschwiegen und kann die Betroffenen in Resignation und Isolation führen.
In unserer Praxis sind wir in der Lage, die zugrundeliegenden Ursachen und Ausprägung der Harninkontinenz durch standardisierte Anamneseerhebung und Untersuchungen (Miktionsprotokoll) zu erkennen und Sie zu einer gezielten Therapie zu beraten.
Bitte bedenken Sie: Bei Harninkontinenz handelt es sich nicht immer um ein altersbedingtes Schicksal, sondern vielfach um eine schon mit relativ einfachen Mitteln zu verbessernde Funktionsstörung!
Weiterführende Informationen (Miktionsprotokoll, Patientenratgeber) finden Sie hier.